Rechtsgebiete

Erbrecht

Beratung zu erbrechtlichen Fragen und Vertretung Ihrer erbrechtlichen Interessen. Im Todesfalle Unterstützung und Beratung in allen Behördenangelegenheiten. Beratung und Unterstützung unter anderem bei der Gestaltung und Errichtung eines Testaments, Beantragung eines Erbscheins, bei erbrechtlichen Auseinandersetzungen in der Familie etc..
Die Rechtsanwälte Remmen Flecken Bergmann vertreten und beraten Sie gerne in erbrechtlichen und steuerlichen Fragen in Nachlasssachen. Dies gilt insbesondere auch für die Erbschaftssteuer, z.B. wenn es um die Frage geht, welche Erbschaftssteuer zu erwarten ist, oder wie man Erbschaftssteuer vermeiden oder sparen kann. Bei entsprechend hohem Vermögen, wenn der Nachlass die ggf. bestehenden gesetzlichen Freibeträge bei der Erbschaftssteuer übersteigt, ergibt sich für den Erben die Verpflichtung, Erbschaftssteuer zu entrichten. Ist der Erbe, z.B. das eigene Kind, dazu überhaupt finanziell in der Lage? Oder müsste dazu das Erbe zunächst verwertet, z.B. eine Gewerbeimmobile verkauft werden? Viele Probleme solcher Art oder erbrechtliche Streitigkeiten lassen sich durch frühzeitige objektive Beratung und Gestaltung vermeiden.

Bei einer Testamentserrichtung erfolgt die individuelle Beratung und Zusammenarbeit zunächst mit dem Mandanten, um gemäß der Vermögens- und Familienverhältnisse eine im Idealfall von allen als gerecht oder zumindest akzeptabel empfundene Lösung zu erarbeiten. Leider ist Streit unter den Hinterbliebenen, auch innerhalb der Familie, ebenso häufig wie bedauernswert. Häufig entsteht Streit unter Geschwistern, wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt. Da die jeweiligen Empfindungen darüber, was gerecht ist und was nicht, erfahrungsgemäß selten deckungsgleich sind, ist es oft sinnvoll, hierzu die Meinung eines unabhängigen Dritten einzuholen, der auch übersehen und beraten kann, welche juristischen Gestaltungsspielräume bestehen.

Manche Eltern binden ihre Kinder bei der Testamentsgestaltung auch mit ein oder erkundigen sich nach deren Meinung. Wenn ein Vorschlag für eine testamentarische Regelung von einem Dritten kommt, ist die Akzeptanz bei den Kindern eine andere als wenn Eltern selber Regelungen treffen, wie sie sie für richtig halten, auch wenn dies ja gerade Ausdruck des gesetzlichen Grundsatzes der Testierfreiheit ist. Bei anwaltlicher und / oder steuerliche Unterstützung bei einer Testamentserrichtung erfolgt gemeinsam mit den Mandanten die individuelle Erarbeitung von Regelungsinhalten. Anschließend leitet die Anwaltskanzlei diese auf Wunsch an den „Notar des Vertrauens“ der Mandanten weiter, gerne aber auch an ein ortsansässiges Notariat weiter, mit dem die Rechtsanwälte in solchen Angelegenheiten vertrauensvoll zusammenarbeiten. Das Testament kann dann notariell errichtet werden.

Möglich sind grundsätzlich auch private, d.h. handschriftliche Testamente. Diese bergen aber das Risiko, dass der Laie nicht unbedingt überschauen kann, ob das, was er zu Papier bringt, den gesetzlichen formalen und inhaltlichen Anforderungen genügt. Hierbei können sich auch ganz praktische Probleme ergeben – ein handschriftliches Testament muss ja auch gefunden werden können und es sollte sichergestellt sein, dass es nicht „in falsche Hände“ gerät und auf diese Weise verschwinden kann. Sicherer ist daher ein notarielles Testament. Soll es trotzdem ein privates Testament sein, empfiehlt sich zumindest eine rechtliche Überprüfung, ob es so, wie man es sich vorgestellt hat auch juristisch machbar ist. Das Erbrecht umfasst eine Vielzahl von Themen und Fragen, die nach einem Todesfall in der Praxis eine Rolle spielen können, z.B. Haftung für Nachlassverbindlichkeiten (Haftung für Schulden des Erblassers), Fragen im Zusammenhang mit der Verwaltung des Nachlasses (Nachlassverwaltung), z.B. bei einer Erbengemeinschaft. Wie findet die Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft statt. Auch hier spielen in der Regel auch steuerliche Fragen eine Rolle. Der Erbe haftet grundsätzlich für Schulden des Erblassers. Hat der Erblasser Schulden, ist eine Erbausschlagung in Erwägung zu ziehen. Es ist zu prüfen, ob die positiven Vermögenswerte die Verbindlichkeiten übersteigen, d.h. es ist für einen Erben zur Vermeidung einer Haftung gegenüber den Gläubigern des Erblassers wichtig, sich einen raschen Überblick über die Vermögenssituation zu verschaffen. Für die Ansprüche kann man nur geltend machen, wenn man weiß, dass man welche hat. Gerade erbrechtliche Fragen sind für den Laien oft nicht zu beantworten, so dass eine rechtliche Beratung meist ratsam ist.

After Type Press Enter to Search